Ich frage mich das schon länger...
Und nach einigen Wettkämpfen immer wieder von Neuem. Bin ich diesbezüglich etwa paranoide, oder habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Neulich... bei einem Laufwettbewerb.
Ich war gesundheitlich nicht voll auf der Höhe. Aber ihr kennt das sicher: Normalerweise bekommt man trotz Verletzung oder Krankheit seine Startgebühr nicht zurück. Und besonders Wettkämpfe in Metropolen sind ein kostspieliges Vergnügen...
Ich bin also trotzdem gestartet, allerdings mit angezogener Handbremse ins Rennen gegangen und mit dem festen Vorsatz, nicht zu schnell zu starten (und mich überhaupt darum zu bemühen, es nicht zu übertreiben). Es klappte auch alles prima. Verblüfft war ich lediglich, dass meine Uhr bei Kilometer 4 nicht mal 17 Minuten angezeigt hat.
Bin ich doch zu schnell gelaufen? Und warum fühlte ich mich trotz Erkältung pudelwohl? Ich überlegte, sicherheitshalber noch mehr Tempo aus dem Lauf zu nehmen, beschloss dann aber, gleichmäßig weiterzulaufen. Rechnerisch hätte ich also die 6-Kilometermarke bei weniger als 25:30 min passieren müssen. Tatsächlich zeigte die Uhr fast 27 Minuten an.
Als Läufer mit vielen Jahren Lauferfahrung denke ich durchaus, dass es mir auffallen würde, wenn ich innerhalb eines Kilometers gleich 45 Sekunden langsamer werde!
Was nahelegt, dass entweder die Kilometerangaben bis Kilometer 4 nicht gestimmt haben und es in Wirklichkeit weniger Kilometer waren, oder aber, dass die Distanzangabe zwischen Kilometer 4 und Kilometer 6 fehlerhaft waren.
Wer als Läufer aufgrund der Kilometerschilder ein vernünftiges Lauftempo planen will, ist auf korrekte Angaben angewiesen.
Mich würde mal Folgendes interessieren:
Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht?




