Hallo zusammen,
ich habe die letzte Zeit etwas in diese Forum reingeschnuppert, die Beiträge und der Umgangston gefallen mir sehr gut. Ich habe auch gleich eine Farge. Aber erstmal möchte ich mich vorstellen:
männlich, 55 Jahre, 178cm, 80kg, laufe seit 15 Monaten, Wochenpensum ca. 40km, 10km: 56min, HM: 2:12h
Traingspläne entnehme ich dem Buch: Lauftraining mit System von Pierce, Murr und Moss. Bei dem Buch hat mir der Untertitel gefallen: Weniger laufen - schneller werden. Das wöchentliche Ausdauertraining wird in 3 Laufeinheiten und 2 Crosstrainings aufgeteilt.
Zum Ende jedes Trainingsplans wird der Umfang und die Belastung reduziert. Beim Rennen merke ich dann, dass mein Puls bis zu 20bpm über dem Wert eines gleichartigen Trainingslaufes liegt, die gelaufene Zeit aber nur gleich oder sogar schlechter ist.
Meine bisher beste HM-Zeit bin ich gelaufen als ich statt eines 19km-Trainingslaufes einfach den Münchner Stadtlauf mitgelaufen bin. Die 19km bin ich in den geforderten 6:22 gelaufen und habe dann auf den letzten 2km richtig Gas gegeben.
4 Monate zuvor hatte ich mich auf einen HM vorbereitet (18 Wochen Trainingsplan), bin nach 2 Dritteln so eingebrochen, daß ich gehen mußte und habe in 2:28h gefinished.
Gibt es für das Phänomen eine Erklärung?
Viele Grüße
Halbmarathoni


