Motivation für einen Marathon

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Motivation für einen Marathon

Beitragvon Königskind » 23.08.2010 / 07:39

Hallo liebe Mitläufer 8)
mich würde mal interessieren was es ist, dass man an einem Marathon oder Halbmarathon mit laufen möchte? Was ist die Motivation, was bringt es und warum tut ihr das?

Ich selbst habe dieses Reissen nicht, schon mal drüber nachgedacht einen Halbmarathon zu laufen, aber schnell wieder verworfen, nicht wegen der Kondition, einfach weil es mich nicht reizt.

Also was ist es was euch zieht?

Herzliche Läufergrüsse :heartbeat:
Königskindchen
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Re: Motivation für einen Marathon

Beitragvon sirikit » 23.08.2010 / 16:46

Hallo Königskind!
Die Atmosphäre beim Wettkampf ist grandios – das aufregende Gefühl vor dem Start ist toll. Wenn ich verletzungsbedingt nicht am geplanten Start sein darf, würde ich niemals zum zuschauen hingehen, es wäre zu traurig.
Ich mache nicht viele Wettkämpfe. In der Regel ein Halbmarathon und 2-3 kürzere Läufe im Jahr. Das Training vor einem geplanten Event ist auf jeden Fall gezielter. Der Trainingsplan sollte – zumindest in der Regel – eingehalten werden. Gerade bei einem Halbmarathon oder Marathon werden auch lange Läufe absolviert, die ich ohne Wettkampf bestimmt nicht regelmäßig machen würde. Auch das Tempotraining findet ohne Plan eher nach Gefühl und Laune statt. Es ist auch interessant festzustellen, was mit einem gezielten Training alles möglich ist. Und nicht zuletzt ist es auch das unbeschreibliche Gefühl bei einem Wettkampf im Ziel einzulaufen. Wenn man dann noch die vorgenommene Zeit erreicht hat, sich evtl. auch noch verbessert hat, dann kann man die Welt umarmen. In einem Trainingslauf würde ich nie „das letzte rausholen“, das macht man nur im Wettkampf. Zumindest ist es bei mir so.
Man muss es erleben!
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Re: Motivation für einen Marathon

Beitragvon sirikit » 29.08.2010 / 19:34

Hallo,
um die Diskussion vielleicht doch noch anzuregen (wie von Königskind eigentlich gedacht) noch folgendes: Heute habe ich einen Zeitungsbericht über Caster Semenya gelesen (war 11 Monate gesperrt, weil ihre weibliche Identität angezweifelt wurde). Semenya hat in dieser Zeit kaum trainiert. Meistens war sie "bloß" joggen. Trainieren, ohne die Aussicht auf einen Wettkampf, das ist nicht ihr Ding, sagte sie.

Letzte Woche hatte sie ein sehr erfolgreiches Comback in Berlin.

Um auf uns Freizeitsportler zurück zu kommen. Es muss wirklich jeder für sich entscheiden, was ihm gut tut. Mancher braucht in der Saison jede Woche einen Wettkampf. Das wäre mir zu aufregend. Aber 2-3 im Jahr auf ein Ziel hin zu trainieren ist für mich und mein Training gut.

Sigrid
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