Aus gegebenem Anlass möchte ich das Thema "Dauerlauf und Verletzungen aufgreifen". Sonntag vor einer Woche war ich mit meiner Freundin laufen. Geplant waren ca. 11 km, aber nach knapp über 2 km war Schluss.
Was ist passiert?
Auf dem Waldweg lugte ein Stein aus dem Boden hervor wie die Spitze eines Eisbergs - und vermutlich befand sich auch mindestens 1/7 unter der Oberfläche...
Die Unebenheit war nicht mal besonders groß und daher mit bloßen Auge (und mitten in der Unterhaltung) auch nur schwer bzw. gar nicht zu bemerken. Eigentlich möchte man nicht glauben, dass sie größeren Schaden anrichten kann. Hat sie aber. Saubere Arbeit. Meine Freundin also draufgetreten, umgeknickt und das war's soweit. Zum Glück haben nette Mitmenschen ganz in der Nähe gewohnt, uns geholfen und dann mit dem Auto nach Hause gebracht. Weiter ging's ins Krankenhaus wo Sonntags die Wartezeiten besonders lang sind und die Atmosphäre dadurch nichts hinzugewinnt. Röntgen, Diagnose auf Bänderanriss oder Bänderriss - so genau könne man das nicht sagen, das sähe man nicht in einer Röntgenaufnahme - alles ganz "wunderbar".
Mir selbst ist so was bisher zum Glück noch nicht passiert - auf's Holz klopfen, dass es auch so beleibt. Probleme gab es eher durch Überlastung.
Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Läufer wie Wasseronkel, die überwiegend auf Asphalt laufen, sind sicherlich einem geringeren Risiko ausgesetzt als Läufer, die im Wald oder gar der Voralpinen Schweiz unterwegs sind. Wie schützt man sich eurer Ansicht nach am besten vor solchen Pannen?




