Hier ist Raum für eure Lauferlebnisse, Höhepunkte bei Wettkämpfen und Kurioses, das euch während eurer Läufe widerfahren ist.
Moderator: Speedy
von Gabi » 07.04.2008 / 10:34
Hallo Zusammen,
wie bereits angekündigt, muss ich euch nun mit Infos über den 5. Freiburg Marathon versorgen.
Da bereits in der Ausschreibung mitgeteilt wurde, dass am Messegelände in Freiburg nur sehr beschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen, machten wir uns bereits um 9:00 Uhr auf den Weg dort hin. Wir konnten ganz in der Nähe der Messehallen parken, was sich natürlich als großer Vorteil herausstellen sollte. Meine Aufregung stieg von Minute zu Minute. Endlich, um 11:05 Uhr ertönte der Startschuss. Natürlich haben wir uns ganz hinten, beim 4:45 Ballon aufgestellt. Das Ziel war schließlich anzukommen. Die Stimmung an der Strecke war einfach super. Auch die Organisation lies nichts zu wünschen übrig. Alle 3-4 km kam eine Versorgungsstelle. Die Leute haben das Läuferfeld unentwegt angefeuert. Auf den ersten 5 km hatte ich ziemlich große Probleme mit meinen Schienbeinen. Ich kam mir vor wie ein Elefant und machte mir ernsthaft Gedanken darüber, ob ich die 42 km durchstehen konnte. Marathon ist aber kein Zuckerschlecken. Das sagt unser Trainer immer. Man muss bereit sein, sich zu quälen. Also hab ich mich gequält. Ab km 8 ging`s dann fast wie von alleine. Die Bands am Straßenrand taten ihr übriges. Getragen von meist sehr guter Musik spulten wir Kilometer um Kilometer ab. Nach dem Ende der 1. von 2 Runden fühlte ich mich wesentlich besser, als zu Beginn des Laufes. Nachdem die 30 km Marke überschritten war, ging es mir immer noch gut. Wann kommt der Mann mit dem Hammer, habe ich mich gefragt. Auch nach 35 km hatte ich noch keinen Kontakt mit ihm. Ab Kilometer 40 musste ich mit den Freudentränen kämpfen. Dann kam der Zieleinlauf. Zu viert, uns an den Händen haltend, sind wir durchs Ziel gelaufen. Der 6.4.2008 war einer der schönsten Tage in meinem Leben. Ich habe meinen ersten Marathon in 4:36 überstanden. Die Guten unter euch werden das jetzt belächeln. Aber wenn mir vor 6 Monaten jemand gesagt hätte, dass ich diese Distanz je schaffen würde, hätte ich zuerst den Kopf geschüttelt und dann auch gelächelt.
Gruß
Gabi
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von mcilav » 07.04.2008 / 18:44
Hallo Gabi,
Glückwunsch, das Du angekommen bist.
Ich habe Respekt vor Dir und ich denke belächeln braucht man diese Leistung ganz und gar nicht. Meine erster Marathon kommt im September und hoffentlich kann ich genau so wie Du "lächelnd" ins Ziel kommen.
Nochmals Glückwunsch
Grüße
Milan
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von Gabi » 07.04.2008 / 19:02
Hi Milan,
vielen Dank!
Wenn du diesem Forum bis September treu bleibst bin ich davon überzeugt, dass ich dann auch dir gratulieren kann.
Viele Grüße
Gabi
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von jens77 » 07.04.2008 / 19:36
Hallo Gabi,
Glückwunsch zur erbrachten Leistung!!! Besonders freut mich, dass du dich selber auch freust!! - Denn, wenn ich so manchem Läufer/in im Ziel ins Gesicht schaue, habe ich das Gefühl, dass diese(r) gerade den Job verloren hat oder das Haustier gestorben sein muss. Kein Zeichen von Freude oder Stolz auf das Erbrachte.
Und noch etwas: Die Guten unter uns, wie du es sagst, belächeln deine Leistung mit Sicherheit nicht! Hier kann es sich nur um Leute handeln, die den Sportgeist noch nicht verstanden haben. Die Guten wissen, was für eine Arbeit und welches Durchhaltevermögen gefragt ist um einen Marathon - so wie Du - erfolgreich zu absolvieren.
Also nochmal Glückwunsch und eine gute Regeneration.
Gruß
Jens
Dein größter Gegner bist Du selbst!
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von schwarzwaldmadel » 07.04.2008 / 20:13
Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt, als der der alle Antworten weiß.
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von Gabi » 08.04.2008 / 08:32
Hallo Andrea,
schade, dass das nicht geklappt hat. Ich habe mich auch umgesehen. Aber bei den vielen Leuten war das ja wirklich kein Wunder. Wenn ich das mit dem Plakat gewusst hätte, hätten wir uns bestimmt auch getroffen. Vielleicht hätte ich doch ganz laut Schwaaarzwaaaaaaldmääääädel rufen sollen. Es wär ja zu schön, wenn wir uns mal sehen könnten. Nächstes Jahr in Freiburg klappts bestimmt.
Liebe Grüße
Gabi
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von marathonmaedchen » 08.04.2008 / 09:40
Auch von mir Glückwunsch an Andrea und ganz besonsers an Gabi, weils halt auch der erste war. Ganz besonders freut mich, dass du das ganze ohne Probleme gelaufen bist und dich auch am Ziel noch gut gefühlt hast. Und "lächeln" tu ich nur aus einem Grund, weil ich mich für dich freue, dass es so gut gelaufen ist,
Liebe Grüße , Doris
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von Speedy » 08.04.2008 / 11:36
Liebe Gabi,
da gibt es nichts zu belächeln!
Das ist einfach nur ganz toll!!!
Da hast Du Dich vorher noch gesorgt, ob der Marathon für Dich überhaupt in 5 Stunden zu schaffen ist und legst nun mit 4:36 Stunden richtig fett vor!
Gratulation!
Speedy
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von Enibas » 13.04.2008 / 15:19
Liebe Gabi,
dein Lauf macht mir Mut. Ich habe immer dein Ziel mit verfolgt, weil ich ähnliche Ergebnisse im Halbmarathon erzielt habe (war im Herbst 2 Minuten langsamer) und genauso wie Du dieses Jahr meinen ersten Marathon laufen will. Auf deinen Bericht habe ich regelrecht gewartet. Bei mir ist es am Sonntag, 20. April so weit.
Ich war immer im Schwanken, ob ich es mit 7 min pro km angehen soll oder auch die 6:45 versuchen kann. Der Trainer beim Laufseminar hat mir sogar die 6:30 empfohlen. Das entspricht meinen Ergebnissen beim 10 km Wettkampf und beim Tempotraining.
Bisher schrie alles in mir: Das ist doch mein erster! Da kann man doch nicht so schnell laufen.
Jetzt weiß ich, dass man es kann, Gabi. Jawohl - ich finde dein Ergebnis für den ersten Marathon schnell. Richtig Klasse. Ich kenne durch das Laufseminar welche, die sind ihren dritten schon gelaufen und nehmen sich jetzt beim 4. vor, endlich die 5 Stunden 30 Minuten zu knacken.
Ich versuche die 6:45 pro km. Und ich bin jetzt schon ganz aufgeregt.
Nein - falsch. Ich bin jetzt richtig heiß drauf.
Eine Frage noch an Dich: wie hast du das mit dem Essen und dem Iso (oder Cola etc.) unterwegs gemacht? Ab wann hast du so was getrunken und ab wann was gegessen? Das ist für mich noch ein absolutes Rätsel, weil die Empfehlungen so stark voneinander abweichen.
SAbine
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von marathonmaedchen » 14.04.2008 / 16:30
Hallo Sabine,
deine Frage an Gabi wegen der Verpflegung während des Marathons läßt sich im Grunde nur "vage" beantworten. Dass die Meinungen zur Verpflegung so weit auseinander gehen, liegt wohl daran, dass es so viele unterschiedliche Verträglichkeiten und Bedürfnisse und somit auch Erfahrungen gibt.
Ich glaube, das wichtigste ist, jede in Betracht kommende Versorgung im Training getestet zu haben. Ich persönlich teste das aber nicht beim langen Lauf, sondern bei den Tempoausdauerläufen welche im Marathontempo gelaufen werden, die Magenverträglichkeit ist nämlich bei höherem Tempo unter Umständen eine völlig andere als beim langsamen Tempo.
Bei Läufern, die auf Ankommen trainieren dürfte das Austesten beim Langen möglich sein, weil der Marathon nicht erheblich schneller gelaufen wird.
Also bloß keine Bananen futtern, wenn du nicht sicher bist, dass du sie verträgst.
Ein weiterer Fehler ist es, zu denken, je früher man Kohlenhydrate zuführt, umsolänger halten sie vor - das ist ein theoretisches Rechenspiel welches ohne den Magen gemacht wurde, der kann nämlich bei Belastung nur bedingt aufnehmen und weiterleiten - notfalls in die falsche Richtung
 .
Auch auf Schnelle Kohlenhydrate wie in Red Bull oder Cola sollte erst auf den letzten kilometern zurückgegriffen werden. Diese Art von Zuckern weden rasch resorbiert, geben zwar den entsprechenden Kick  , aber nur sehr kurz und unsere Muskulatur verlangt auch bedingt durch den rasanten Insulinanstieg sofort mehr und mehr von dem "Wundergesöff"  und die nächste Verpfegungsstation ist weit  .
In Hamburg hab ich auch zu früh nach cola gegriffen, und hab bei der letzten Station nur noch gesoffen (im wahrten Sinn des Wortes), es war die reinste Gier, in der rechten Hand Cola in der linken Red Bull, ich hatte das Gefühl ohne das Zeug auf der Stelle unzukippen, das ist mir dann nie mehr passiert
Bei deinem angestrebten Tempo nehme ich an, dass du den Marathon vorwiegend im aeroben Bereich läufst, was für den ersten wirklich vernünftig ist.
Normalerweise müsstest du mit Wasser in der ersten Hälfte und verdünnten Kohlenhydratspender (wenn überhaupt) in der zweiten Hälfte gut durchkommen. Bananen in der zweiten Hälfte kommen eh erst an, wenn du schon am Ziel bist - das ist höchstens was für die Seele.
Mach dir keinen Kopf wegen der Verpflegung, trink genug aber nicht übertrieben und beim Essen ist weniger mehr.
Sorry, war arg lang
Doris
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von Enibas » 17.04.2008 / 20:07
Deine Antwort war nicht zu lang. Das hilft mir schon.
Ja - ich werde im aeroben Bereich laufen. Und mit den Getränken hatte ich mir das so ähnlich gedacht. Erste Runde Wasser, dann Iso in der 2. Runde; natürlich auch weiterhin Wasser. Ich muss immer geringe Mengen und dafür öfter trinken. Dann hält auch meine Blase durch.
Mit dem Essen ist das so eine Sache. Auf Bananen wollte ich gar nicht zurück greifen. Da hatte ich eher vor, eine halbe Stunde vorm Start noch eine zu Essen. Ich hätte mir meine Riegel mitgenommen, die ich bei den langen, langsamen Läufen getestet habe. Im Training hatte ich meist nach 1:30 Stunde, spätestens 2 Stunden eine Art Hungerast. Da musste ich den Riegel essen. Beim Halbmarathon habe ich zu dieser Zeit in etwa auch immer was gebraucht. Da kommt immer ein flaues Gefühl im Magen und ich merke, dass ich einen Schwächeeinbruch bekommen würde, wenn ich nichts esse. Die Riegel wollte ich mir allerdings teilen. Also immer nur einen halben futtern.
Ich habe auch wiederholt den Tip gehört, möglichst spät mit den Kohlehydraten anzufangen, aber wenn ich das Gefühl bekomme, ich muss jetzt was essen, sollte ich das doch nicht übergehen oder ? Ich weiß wie das ist, wenn einem die Beine zittern und man unbedingt was essen muss, damit es weitergeht. (Ich bin gesund, habe keine Diabetes.) Aber auf diesen Zeitpunkt sollte ich ja wohl im Wettkampf nicht warten. Die Riegel sind übrigens von Ultrasport und ein Mix. Keine reinen Kohlehydrate. Und auch, wenn ich nicht die Markenriegel esse, sind es immer Molkeriegel mit Kohlehydraten und Eiweiß. Noch zur Erläuterung: Ich halte zwischen den großen Mahlzeiten in der Regel auch nie ohne Zwischenmahlzeit durch. Da kann es mich schon mal mit Heißhungerattacken erwischen, wenn ich zu lange warte. Ich werde gegen 7 Uhr frühstücken, 10 Uhr ist Start und kurz vor 15 Uhr wäre ich im Ziel. Deshalb kann ich es mir nicht vorstellen, ohne etwas zu essen zu laufen und gerade mal etwas verdünntes ISO zu trinken.
Aber wie gesagt: mit den Getränken werde ich es so ausprobieren wie von dir empfohlen und beim Essen auf meinen Körper hören.
Im Übrigen habe ich auch die Gelchips (die Marschmallows für Läufer) ausprobiert. Im Normalfall würde ich die nicht als Ernährung betrachten, aber in Notsituationen sind die Klasse, weil die Energie schnell bereit gestellt wird.
Vielleicht denke ich auch viel zu viel nach, aber wenn man einmal den Fehler gemacht und gleich mit Iso angefangen hat, kann man den ja im Lauf selbst nicht mehr korrigieren.
Ich werde euch berichten, wie es gelaufen ist.
Ich freu mich drauf.
Sabine
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von schwarzwaldmadel » 17.04.2008 / 20:36
Hi Sabine,
eigentlich siehst du es doch ganz richtig. Du musst auf deinen Körper hören und dann passiert dir auch nix. Klar sollst du trinken, aber beim essen musst du das machen was du willst und nicht was anderen gut tut. Jeder reagiert anders und was für mich gut ist kann für dich grade das falsche sein. Und mach dir um Himmels Willen um deine Blase nicht so viel Gedanken. Du musst nicht auf´s Klo und wenn sind doch normalerweise hinter den Versorgungsstellen Dixies aufgestellt und beim Landschaftsmarathon gibt´s Bäume und Büsche. Kleiner Psychtipp von mir: Schau dich doch beim Marathon, HM oder 10er Wettkampf im Vorfeld um. Da sind soviele kuriose Typen und auch Idioten (entschuldigung  ) dabei. Du hast dich gut vorbereitet. Warum sollten grade die ES nicht schaffen und du nicht? Warum? Es gibt keinen Grund dafür.
Glaub mir, du kannst das! Ich glaub an dich. Und wenn du mir nochmal sagst, wann dein Debüt ist, drück ich dir dann ganz exklusiv die Daumen! Ist das ein Angebot?
Alles Liebe aus dem inzwischen frühlingshaften Schwarzwald
Andrea
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von Enibas » 20.04.2008 / 19:10
Hallo Andrea,
habe leider deine Nachricht nicht mehr rechtzeitig gelesen, aber es hat auch so geklappt.
Ich habe es heute geschafft in 4:46:49 und habe damit sogar noch 23 Männer und 4 Frauen (und jüngere dabei) hinter mir gelassen. 614 Marathonis waren es insgesamt.
Und ich habe nach dem Iso und dem Riegel gegriffen, als ich das Gefühl hatte, dass ich was brauche. War deutlich früher als geplant (Iso nach 1 Stunde, Riegel nach 1:40) und ich habe auch Bananen gefuttert und an jeder Wasserstelle Wasser getrunken. Es lief einfach. Und für mich war das Ergebnis überwältigend.
Überwältigend vor allem deshalb, weil ich fast 20 km ganz alleine gelaufen bin. Ich wusste, dass ich noch Läufer hinter mir hatte, aber sie waren nicht in Sichtweite. Und die vor mir waren mir alle zu schnell, die habe ich auch nicht gesehen, bis ich ab km 25 anfing, welche zu überholen. Es war also ein einsamer Lauf. Toll war das Publikum. Die haben mich immer angefeuert.
Ich kann jetzt kaum noch krauchen und werde wohl 2 Tage keine Treppen steigen können und es ist mir egal. Gehört dazu. Was mich total glücklich macht ist die Tatsache, dass das Tempo meines ersten Marathons sogar schneller war (6:48/km), als bei meinem ersten Halbmarathon (6:58/km).
Ich bin mit meiner geplanten Zielzeit angekommen und ich danke dafür allen, die mich hier im Forum unterstützt haben. Ihr habt mir die Angst genommen und mich motiviert, alles aus mir herauszuholen. Ohne Euch wäre ich vielleicht gar nicht gelaufen oder hätte die 5-Stunden-Marke nicht geknackt, weil ich es mir nicht getraut hätte.
Jetzt bin ich glücklich und kann mir vorstellen, das Ganze noch mal zu wiederholen. Nächstes Jahr vielleicht auf ein Neues.
Und ich möchte genauso Jeden von euch, der noch schwankt, ob er sich das überhaupt mal antun will, sagen: Ja - probiert es. Ihr wachst über euch hinaus. Nicht nur im Wettkampf, sondern viel mehr in dem langen harten und disziplinierten Training.
Und es erhöht die Lauffreude. Ich konnte mir vor einem Jahr nicht vorstellen, bei drohendem Regen aus dem Haus zu gehen. Jetzt laufe ich auch im Regen los und es stört mich schon lange nicht mehr. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, verschieben sich plötzlich die Sichtweisen. Und man kann nur gewinnen dabei.
Jetzt geh ich mich ausruhen.
Eine superstolze Sabine
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von Gabi » 20.04.2008 / 20:53
Hallo Sabine,
Mann, hab ich ein schlechtes Gewissen! Ich habe den ganzen Schriftwechsel nicht gelesen. Erst jetzt. Ich gratuliere dir von ganzem Herzen. Ich weiß ja selbst auch noch ganz frisch, wie man sich fühlt, wenn man zum ersten Mal eine Marathon-Ziellinie überquert. Unser Trainer Eichi hat gesagt: Euer Erster wird der Schönste sein. Ihr wollt nur ankommen, und das schafft ihr auch. So war es sicherlich auch bei dir. Ich bin sicher, du wirst dieses Gefühl auch niemals vergessen. In meinem Tischtennis-Training hat eine Kollegin mit einem ironischen Lächeln gefragt, ob ich gewonnen hätte. Ich konnte mit voller Überzeugung "Ja" antworten. Und genau zu dem gleichen Sieg kann ich nun dir gratulieren. Verzeih mir meine Ignoranz. Es war keine Absicht.
Liebe Grüße
Gabi
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