Dank des verlegten Starts zum Olympiapark, hatte man nur kurze Wege zu bewältigen. Parkplätze (sog. Parkharfe) gibt es mehr als genug, so dass man nicht schon 3 Stunden vorher hinfahren muss um einen zu bekommen. Die Marathonmesse (für einen Lauf dieser Größe eher übersichtlich) und Startnummernausgabe waren gut organisiert.
Die Strecke war gut abgesichert und durchgehend breit genug um die ca. 7000 Marathonis zum Ziel zu führen. Und wieder muss ich betonen, dass es Pappbecher bei den Getränkestationen gab ... ein Traum! Man konnte so ziemlich alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten sehen die München zu bieten hat (Wer mehr wissen will soll selber laufen
Das Publikum war hauptsächlich auf die Innenstadt konzentriert, welche man bei den psychisch anstrengenden km 30-40 durchläuft) und an einigen Hotspots - es gab aber auch ein paar "einsame" Passagen.
Das Highlight schlechthin ist - na klar - der Einlauf in das Olympiastadion. Du läufst in das Stadion durch den Discotunnel (Partymusic, Nebel und Lichtshow) und dann begleitet vom Jubel der Zuschauer noch 200m bis ins Ziel - gigantisch. Die Verpflegung war da auch gleich im Stadion auf dem Grünen, wo es zu keiner Zeit zu eng wurde. Die Verpflegung war auch hier für meinen Geschmack etwas dürftig. Es gab Wasser, Tee, alkoholfreies Bier, Bananen und Salzbrezen. Vielleicht bin ich da von Köln oder Düsseldorf zu verwöhnt - aber diesmal musste ich nachher erst mal bei einer bekannten Fast-Food-Kette einkehren und mich stärken. ABER erst mal da hin kommen. Denn die Veranstalter haben sich als schmerzhaften Höhepunkt was ganz tolles einfallen lassen!! Um aus dem Stadion herauszukommen, musste jeder Läufer die Stadiontribühne hoch laufen ... und das waren schon ein ganz paar Stufen. Aber wer 42.195 km packt, steckt das am Ende auch noch weg.
Insgesamt ein gut organisierter Marathon mit einer schönen Strecke. Die Stimmung bleibt aber hinter Hamburg und Köln etwas zurück.
Last but not least: 3:14:25 Std. war meine Laufzeit. Zwar nicht die vom Frühjahr geplanten 3:09:xx, habe allerdings beruflich bedingt nicht so viel Zeit für das Training aufbringen können. Bin also trotz der nur marginalen Verbesserung "Stolz wie Oskar"
Grüße
Jens




