ich bin neu hier und war auch sonst noch nie in einem Lauf- oder sonstigem Forum unterwegs. Vielleicht einmal kurz zu mir:
Ich bin weiblich, 28 Jahre alt und habe vor 5 Wochen mit dem Laufen angefangen. Naja, ehrlich gesagt habe ich eher zum x-ten Mal angefangen, denn in der Vergangenheit gab es bestimmt schon 4-5 gescheiterte Versuche.
Ich war in der Vergangenheit zwar nicht besonders sportlich, aber 2 Stunden spazieren etc. haben nie ein Problem dargestellt.
Aufgrund eines Trauerfalls in der Familie Anfang 2010 habe ich mich dann aber total eingeigelt und eigentlich so gut wie nichts mehr gemacht, weder in sportlicher Hinsicht noch sonst irgendwie. Das war wie ein tiefes Loch und ich habe in 2010 dann auch 15 kg zugenommen, so dass ich jetzt bei einer Größe von 1,65m 80kg wiege
Als ich dann Anfang März in einem Anflug von Sportlichkeit zu Fuß in den 8. Stock eine Freundin besuchen wollte und so zwischen dem 5. und 6. Stock gedacht habe, ich müsse jetzt gleich sterben, habe ich eingesehen, dass es so nicht weiter geht.
Gestartet habe ich am 28.03.2011 und war seitdem auch brav 3x in der Woche unterwegs, nach einem Trainigsplan der mich nach 14 Wochen dazu bringen soll, 30 Minuten durchzulaufen.
Es wird abwechselnd minutenweise gejoggt und langsam gegangen; momentan bin ich bei einem Intervall von 5x 4 Minuten joggen und dazwischen 3 Minuten gehen.
Das hört sich jetzt nach 5 Wochen wahrscheinlich ziemlich wenig an, aber als ich meine ersten 2 Minuten am Stück gejoggt bin, habe ich gedacht ich falle sofort tot um und werde niemals mehr schaffen.
Ich habe auch schon überlegt, ob es vielleicht Menschen gibt, die einfach nicht joggen können
Nun zu meinen Fragen:
1. ich schaffe das Training immer "so gerade eben", will heißen, wenn ich meine letzte Etappe gejoggt bin und danach noch langsam weitergehe, bin ich auch echt am Ende und habe das Gefühl ich könnte nicht noch einen Meter weiterjoggen.
Bei jeder Steigerung habe ich Angst, diese nicht zu schaffen, da es auf dem Papier so viel aussieht, aber in der Realität klappt es dann doch noch irgendwie.
Ist das normal? Wird das irgendwann besser? Ich dachte irgendwie, mit der Zeit würden z.B. die ersten 2-3 Joggingetappen relativ einfach laufen, und der Rest eben anstrengend. Ich fühle mich aber schon beim ersten Intervall k.o. und schiele immer auf die Uhr, wann ich endlich wieder gehen "darf".
Weiß jetzt auch nicht, wie ich das besser beschreiben soll... denn Spaß macht es mir ja eigentlich trotzdem und ich bin auch immer total "stolz" wenn ich wieder ein Training durchgehalten habe.
2. ich habe gelesen, dass man nicht auf nüchternem Magen laufen soll. Am Wochenende laufe ich allerdings gerne direkt nach dem Aufstehen, wenn draußen noch kaum jemand unterwegs ist. Ich trinke dann zwar vorher etwas, aber essen kann ich so früh noch nichts.
Ist das jetzt irgendwie falsch / schädlich? Weil Hunger habe ich noch nicht und der kommt auch erst etwa eine Stunde NACH dem Laufen.
3. bei den letzten Malen taten mir meine Waden stellenweise ziemlich weh und waren nach dem laufen auch richtig angespannt und hart. Nach dem Dehnen geht das dann immer, aber beim ersten Einlaufen ist es schon ziemlich heftig. Ich habe es jetzt so versucht, das erste Intervall zu joggen, danach eine Minute zu gehen bis sich Puls und Atmung beruhigt haben, dann extra die Waden zu dehnen und dann normal mit dem Plan weiterzumachen. Am Ende wird dann nochmal gedehnt. Ist das so in Ordnung, oder mache ich da grundsätzlich was falsch?
3. Ich habe gelesen, dass man sich vor dem Laufen immer erst aufwärmen soll. Ich jogge nun aber sehr sehr langsam, um es überhaupt hinzubekommen. Das ist doch dann quasi ein Aufwärmen oder? Um zu meiner Strecke zu gelangen, muss ich sowieso 5 Minuten durch die Straßen gehen, ich springe also nicht aus dem Auto und "renne" sofort los.
*guckt sich den langen Text an* uff... ist ja dich eine ganze Menge, ich hoffe jetzt habe ich euch nicht verschreckt
Liebe Grüße, Flapsi





