Dauerlauf auf Asphalt

Allgemeines rund ums Laufen, was sich nicht in eine der anderen Kategorien einordnen lässt

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Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Marathonman » 16.03.2010 / 19:25

Ein "Hallo" in die Runde,

vor kurzem habe ich gelesen, dass es angeblich am Besten wäre, auf Asphalt zu laufen.
Also heißt das neue Motto: "Waldwege adé" oder wie ist das zu verstehen?

Irgendwie finde ich eigentlich auch, dass das nicht wirklich schlüssig auf mich wirkt. Nicht zuletzt kommen die Weltklasseläufer überwiegend aus Afrika. Und ich möchte mal bezweifeln, ob die alle hauptsächlich mit Läufen auf der Straße "groß geworden sind".

Mal abgesehen davon: Wie sieht es mit der Belastung für die Gelenke aus, wenn man hauptsächlich oder ausschließlich auf Asphalt läuft? Nicht jeder Laufschuh verfügt über die ultimative Dämmung. Da gibt es riesige Unterschiede.
Und wie sieht's mit dem Spaßfaktor aus bei Asphaltwegen? Was denkt ihr darüber?

Bin gespannt auf eure Meinung :!:
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 16.03.2010 / 22:45

Hallo, bin zu 95% auf Asphalt unterwegs habe mit dem Asphalt keine Probleme er läßt mich in Ruhe. Der erste Laufschuh hat an die 4500km zurück gelegt bis der Zehenballen durch kam.
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Speedy » 18.03.2010 / 11:08

Hallo Wasseronkel,

Hut ab!
Ich finde Deine Laufumfänge sowieso unglaublich! Also 4.083,69 km im Jahre 2009, das muss Dir erst mal jemand nachmachen. Im Schnitt bist Du also 11,2 km täglich gelaufen. Das ist schon ein Wort.

Das obendrein noch auf Asphalt und offenbar ohne Probleme.
Aber ob Deine Methode für jeden brauchbar ist? Du bist sicherlich sehr schlank und leicht. Für schwerere Läufer sind permanente Trainingseinheiten auf Asphalt vielleicht nicht die 1A-Wahl. Oder bist Du da anderer Ansicht?

Asphalt hat natürlich seine Vorteile: Er ist (weitgehend) eben und man läuft nicht hoppelig über Stock und Stein. Mit den richtigen Laufschuhen, einer guten Dämmung und als leichter Läufer keine schlechte Wahl. Solange man darauf achtet, nicht auf der Straße neben dem Bordstein zu laufen. Denn um den Wasserabfluss bei Regen zu verbessern, sind Straßen zum Rand hin meist geneigt, was beim Laufen zu einer "Schieflage" und damit ziemlichen Belastung führen kann.

Betrachtet man alle Aspekte, denke ich aber, "der Mix macht's". Mal abgesehen davon stimme ich Marathonman dahingegen zu, dass (zumindest in meiner Gegend) die Asphaltstrecken häufig nicht gerade ein tolles Panorama bieten. Also mir persönlich ist der Wald auch lieber :D

Mit einem Laufschuh 4.500 km zurückzulegen finde ich übrigens ein bisschen arg viel. Hat der überhaupt noch Dämmung gehabt oder war er vollkommen durchgelutscht? Laufschuhe so lange zu verwenden, kann auch zu Problemen führen. Z.B. zu Beschwerden in den Kniegelenken oder Schmerzen in der Achillessehne. Einen sehr guten Laufschuh habe ich auch schon mal bis 1.800 km strapaziert. Die Dämmung war aber auch am Ende noch sehr passabel. Das kann man insbesondere dann feststellen, wenn man häufiger mit neuen Laufschuhen läuft bzw. Laufschuhen, die erst ein paar 100 km drauf haben. Dann hat man den direkten Vergleich... Nach 1.800 km kam dann aber das erste Loch und damit die Erkenntnis, dass sich die lieb gewonnen Schuhe den Ruhestand verdient haben :P
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 18.03.2010 / 22:46

Hallo Speedy,
Würde gerne noch mehr laufen aber die Regierung macht da nicht mehr so mit.
Was heißt schlank? für meine Körpergröße von 162cm bin ich eigentlich mit meinen 64-65kg zu schwer aber andererseits mußte ich feststellen wenn es mal mit den Muskeln und Gelenken nicht ganz so klappte hatte ich immer ein Gewicht von 61-62kg. Aus diesen Grund bemühe ich mich ein wenig darüber zu liegen.

>>Denn um den Wasserabfluss bei Regen zu verbessern, sind Straßen zum Rand hin meist geneigt, was beim Laufen zu einer "Schieflage" und damit ziemlichen Belastung führen kann.<<

Habe auch im Hintergrund das ich event. verschiedene Längen von den Füßen habe, darum laufe ich auch immer auf der linken Seite. Bin vor zwei Jahren im Wettkampf die meiste Strecke rechts gelaufen und hatte anschließend massive Probleme mit ISG und jetzt halte ich bewußt immer die linke Seite ein und habe kein Problem mehr damit.

>>Mit einem Laufschuh 4.500 km zurückzulegen finde ich übrigens ein bisschen arg viel. Hat der überhaupt noch Dämmung gehabt oder war er vollkommen durchgelutscht? Laufschuhe so lange zu verwenden, kann auch zu Problemen führen. Z.B. zu Beschwerden in den Kniegelenken oder Schmerzen in der Achillessehne.<<

Der Schuh war durchgelaufen, ich lief auf pur auf dem großen Zehenballen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern auf dem Laufband laufe ich in Neoprenschuhen.

Mit neuen Laufschuhen habe ich meist Probleme da muß ich das Laufpensum gewaltig zurückfahren um darin keine Schmerzen zu bekommen.

Für das was ich jetzt schreibe werden mich bestimmt welche am liebsten lynchen aber ich bleibe meiner Einstellung treu. 80% an Gelenkschäden, Wirbel- und Bandscheibenschäden ist unsere heutige Ernährung schuld. Konnte selber 30 Jahre lang kaum länger als eine halbe Stunde gehen dann bekam ich Wahnsinnige Schmerzen im Knie bekam etliche Spritzen als ich operiert werden sollte habe ich aufgegeben. Lieber wollte ich aufs gehen verzichten. Mit 44 bekam ich Bandscheibenvorfälle die lt. Ärzte auch nur durch operationen zu umgehen sind. Als ich mit 50 mit der Ernährungsumstellung begann kam ich niemals auf die Idee das das alles einmal der Vergangenheit angehört. Wenn mir das einmal jemand erzählt hätte das ich mal einen Marathon laufe hätte ich ihn für verrückt erklärt.
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Marathonman » 23.03.2010 / 16:44

Das bisherige Fazit scheint also zu sein:

Wasseronkel: Laufen auf Asphalt ist das Beste, was man machen kann.
Speedy: Schlauer ist, wer variiert und zwischen Waldwegen, Wiese, Schotter, Asphalt,... wechselt.

Gibt's noch mehr Meinungen dazu? :P
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 23.03.2010 / 22:53

Marathonman hat geschrieben:Das bisherige Fazit scheint also zu sein:

Wasseronkel: Laufen auf Asphalt ist das Beste, was man machen kann.
Speedy: Schlauer ist, wer variiert und zwischen Waldwegen, Wiese, Schotter, Asphalt,... wechselt.

Gibt's noch mehr Meinungen dazu? :P


@Marathonman, nicht verdrehen, habe nirgendwo gesagt das auf Asphalt das Beste ist. Habe nur kein Problem damit.
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon sirikit » 26.03.2010 / 10:45

Hallo,
im Winter laufe ich fast ausschließlich auf Asphalt. Hier im Allgäu schneebedingt, da die Feld- und Waldwege dann unpassierbar sind, entweder total zugeschneit oder durch Waldarbeiten mit tiefen Schlepperspuren versehen. Beim Laufen in diesen Fahrzeugrillen ist die Verletzungsgefahr besonders groß. Das Laufen auf Asphalt macht mir auch keine Probleme, bin aber jetzt trotzdem froh, dass ich meine Wald- und Wiesenwege wieder in mein Laufprogramm aufnehmen kann, da sie einfach abwechslungsreicher und schöner sind. Eine gute Mischung ist bestimmt das Beste. Jetzt ist auch die Zeit (bis Ende April ungefähr) wo man einfach über Wiesen laufen kann. Das trainiert die Beine und die Kondition und hin und wieder muss man auch mal über einen Graben springen.

Interessant wäre, was Wasseronkel für einen Laufstil hat. Ich denke Vorfussläufer, wie ich auch. Ich bin gespannt auf die Antwort.

Viele Grüsse aus dem Allgäu

Sigrid
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Speedy » 26.03.2010 / 14:27

Wasseronkel hat geschrieben:
Marathonman hat geschrieben:@Marathonman, nicht verdrehen, habe nirgendwo gesagt das auf Asphalt das Beste ist. Habe nur kein Problem damit.

Das ist richtig :D
Aber die Frage ist, ob Deine Methode auf andere übertragbar ist. Nehmen wir mal an, ein Anfänger kommt zu Dir. Oder zumindest ein Läufer mit wenig Erfahrung. Er (oder sie) fragt Dich, welchen Laufuntergrund Du empfehlen würdest. Was wäre dann Deine Antwort?

Wasseronkel hat geschrieben:Würde gerne noch mehr laufen aber die Regierung macht da nicht mehr so mit.

Kapiere ich nicht? Wieso darf Dir die Regierung da reinreden? Ist doch ein freies Land. Oder bist Du Beamter und der Arbeitgeber darf mitreden? :?: :?: :?: :?:

Wasseronkel hat geschrieben:Habe auch im Hintergrund das ich event. verschiedene Längen von den Füßen habe, darum laufe ich auch immer auf der linken Seite.

Vielleicht solltest Du das mal von einem Physiotherapeuten prüfen lassen? Jaaa, ich erinnere mich, was Du von Ärzten hältst! :D Ich habe auch nicht "Arzt" geschrieben. Also einen leichten Beckenschiefstand hatte ich auch schon mal. Da hat der Fachmann ein wenig "rumgezerrt" und danach war alles wieder im Lot!

Wasseronkel hat geschrieben:Mit neuen Laufschuhen habe ich meist Probleme da muß ich das Laufpensum gewaltig zurückfahren um darin keine Schmerzen zu bekommen.

Nun, ich würde jedem, der mich diesbezüglich um Rat fragt, dringend davon abraten, Laufschuhe so lange zu verwenden. Aber wenn Du damit gut klar kommst - why not?
Mal so eine Überlegung zu Deiner Aussage:
Du machst bei jeden Lauf sehr lange Strecken, denke ich mir? Wann war Dein letzter 5 Kilometerlauf - kannst Du Dich an den überhaupt noch erinnern?

Vielleicht ist das Problem bei neuen Laufschuhen bei Dir einfach, dass Du womöglich immer mindestens 15, 20 oder noch mehr KM läufst und den neuen Schuhen gar keine Chance einräumst, eingelaufen zu werden?

Gruß
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 26.03.2010 / 17:18

Speedy hat geschrieben:Aber die Frage ist, ob Deine Methode auf andere übertragbar ist. Nehmen wir mal an, ein Anfänger kommt zu Dir. Oder zumindest ein Läufer mit wenig Erfahrung. Er (oder sie) fragt Dich, welchen Laufuntergrund Du empfehlen würdest. Was wäre dann Deine Antwort?



Würde ihn schon darauf hinweisen auf die verschiedenen Untergründe und das ich aber damit keine Probleme habe. Dazu noch gerade die Wettkämpfe mitlaufen, das dort meist 80% der Strecken feste Untergründe sind und diejenigen die hauptsächlich auf weiche Untergründe laufen dabei sehr häufig Schwierigkeiten bekommen.


Wasseronkel hat geschrieben:Kapiere ich nicht? Wieso darf Dir die Regierung da reinreden? Ist doch ein freies Land. Oder bist Du Beamter und der Arbeitgeber darf mitreden? :?: :?: :?: :?:


Regierung = ist Familie


Speedy hat geschrieben:Vielleicht solltest Du das mal von einem Physiotherapeuten prüfen lassen? Jaaa, ich erinnere mich, was Du von Ärzten hältst! :D Ich habe auch nicht "Arzt" geschrieben. Also einen leichten Beckenschiefstand hatte ich auch schon mal. Da hat der Fachmann ein wenig "rumgezerrt" und danach war alles wieder im Lot!

Komme gut zurecht damit, man läuft auf Strassen lt. Strassenvekehrsordnung soundso auf der linken Seite.

Speedy hat geschrieben:
Wasseronkel hat geschrieben:Mit neuen Laufschuhen habe ich meist Probleme da muß ich das Laufpensum gewaltig zurückfahren um darin keine Schmerzen zu bekommen.
Nun, ich würde jedem, der mich diesbezüglich um Rat fragt, dringend davon abraten, Laufschuhe so lange zu verwenden. Aber wenn Du damit gut klar kommst - why not?
Mal so eine Überlegung zu Deiner Aussage:


Komme gut klar damit

Speedy hat geschrieben:Du machst bei jeden Lauf sehr lange Strecken, denke ich mir? Wann war Dein letzter 5 Kilometerlauf - kannst Du Dich an den überhaupt noch erinnern?


Das war vor Silvester vor 2 Jahren zum Silvesterlauf als letzter Trainingslauf.Unter 10km gehe ich nicht auf die Strecke zum Laufen meist sind es so 13km aufwärts. Gestern waren es 44km auf 2 Läufe verteilt, gestern war die Regierung unterwegs.

Speedy hat geschrieben:Vielleicht ist das Problem bei neuen Laufschuhen bei Dir einfach, dass Du womöglich immer mindestens 15, 20 oder noch mehr KM läufst und den neuen Schuhen gar keine Chance einräumst, eingelaufen zu werden?

Das kann gut möglich sein. Aber wenn bei neuen Schuhen die Schmerzen schon nach zwei Kilometer kommen dann sehe ich es kaum ein für teures Geld Schmerzen in Kauf nehmen. Jedesmal X-mal zum Händler laufen zum Umtauschen, nein Danke.

Gruß
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Speedy » 29.03.2010 / 20:52

Speedy hat geschrieben:Vielleicht ist das Problem bei neuen Laufschuhen bei Dir einfach, dass Du womöglich immer mindestens 15, 20 oder noch mehr KM läufst und den neuen Schuhen gar keine Chance einräumst, eingelaufen zu werden?

Wasseronkel hat geschrieben:Das kann gut möglich sein. Aber wenn bei neuen Schuhen die Schmerzen schon nach zwei Kilometer kommen dann sehe ich es kaum ein für teures Geld Schmerzen in Kauf nehmen. Jedesmal X-mal zum Händler laufen zum Umtauschen, nein Danke.

Klar, ist nachvollziehbar. Andererseits kommst auch Du nicht um neue Laufschuhe herum. Wie viele Paar hast Du denn so in Gebrauch? Nehmen wir mal an, es sind 2 Paar und Du verwendest jedes Paar 4.500 km lang. Bei einem Laufumfang von > 4.000 km/Jahr. Dann brauchst auch Du nach 2 Jahren zwei Paar neue Laufschuhe. Und die, mit denen Du jetzt gut klar kommst, die waren ja auch mal neu. Haben die zu Beginn keine Probleme gemacht?

Was ist eigentlich mit Sigrids Frage, zu Deinem Laufstil? Finde ich auch interessant. Soooo viele Vorderfußläufer gibt's nun auch wieder nicht. Damit kommt nicht jeder klar, die Belastung kann doch sehr hoch sein...
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 29.03.2010 / 21:48

@Speedy, Zwei Paar Schuhe waren neu, also Probleme. Den letzten Schuh habe ich von meiner Frau mit ca. 200Std. übernommen, keine Probleme. Ergo bekommt meine Frau neue Laufschuhe und ich werde sie wieder übernehmen.
Entschuldigung, Sigrid habe ich überlesen aber jetzt zur Antwort. Nach der Schuhsohle zur Beurteilen, Vorfußläufer. Wenn ich auf dem Laufband laufe mache ich gewöhnlich zwei mal in der Woche zum Warm werden für den Ganzkörpertraining, dabei laufe ich mit Neoprenschuhe und konnte dabei feststellen ab ca. 8 km/h geht es in Vorfußlauf über.
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon sirikit » 30.03.2010 / 13:36

Hallo Speedy, hallo Wasseronkel,
Vielen Dank Speedy, dass Du Wasseronkel auf meine Frage nach seinem Laufstil hingewiesen hast.
Dank an Wasseronkel für die Antwort.
Meine Vermutung, dass Wasseronkel "Vorfuß" läuft, ist also richtig. Ich denke nur so ist zu erklären, dass er Schuhe so viele Kilometer laufen kann und dass neue Schuhe Probleme bereiten. Ich denke, dass bei diesem Stil die Dämpfung der Schuhe eher nachteilig ist, weil auf Rückfußläufer ausgelegt. Beim Vorfußlauf liegt eine bessere Absorption der Stoßbelastung auf Gelenke vor, da Fußgewölbe und Wadenmuskulatur die Stöße abfedern können. Sehr gut trainierte Wadenmuskeln sind hier natürlich notwendig. Aber beim Laufumfang von Wasseronkel ist das sicherlich mehr als gegeben.
Ich habe vor ca. 2 Jahren auf Vorfuß umgestellt, wollte aber leider sehr schnell zu viel, und bekam Probleme u. a. mit der Achillessehne. Nach einer Zwangspause von mehreren Monaten letztes Jahr (Haarriss im Wadenbein und eine Operation) ist alles gut und momentan läuft es sich sehr gut.
Toi, toi, toi.

Viele Grüße

Sigrid
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 30.03.2010 / 20:38

Hallo, das die A-Sehne bisher keine Probleme machte führe ich darauf zurück das ich von jeher beim Treppensteigen nur den Vorfuß belaste. Als ich 2005 das Laufen anfing hatte ich einen anderen Laufstiel kam dabei mit vollen Fuß auf. Hatte mich 2006 für den Schwarzwald-Halbmarathon der immer in Oktober ist angemeldet. Im Juli bei voller Sonne und Arbeitseinsatz als Industriekletterei konnte ich ab dem zweiten Tag kaum mehr gehen. Beide Füße waren ab dem Knie taub, kein Gefühl mehr bin gegangen wie ein Behinderter die Füße patschten nur so auf den Boden. Ging zur Heilpraktikerin aber auch auf deren Behandlung keine Reaktion. Die Heilpraktikerin lehnte eine Folgebehandlung ab da sie einen Schlaganfall vermutete wie sie es mir hinterher sagte, obwohl auch ich hatte längst auch diese vermutung. Auf alle Fälle konnte ich nicht mehr gehen noch weniger laufen, nach zehn Meter schmerzen und kein laufen möglich. Da kam mir der Gedanke den Laufstiel zu ändern, bei einer Reha wird auch zum Teil nichts anderes gemacht, dem Körper wird über Umwegen auf noch funktionierenden Bahnen etwas vermittelt. So fing ich mit bewußten Vorfußlauf an, habe den ersten halbmarathon mit 2Std und 2 Minuten absolviert und konnte dann 3 Tage kaum mehr gehen. Seither laufe ich diesen Stiel hatte 2007 kurz einmal Probleme weil ich zuviel wollte das gab sich aber bald. Hoffe das ich auch das jetzige Laufen gut hinbekomme will ich doch am 2. Juli die 100km um Ulm herum gut hinbekommen.
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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon sirikit » 02.04.2010 / 11:27

Hallo Wasseronkel,
das war ja richtig dramatisch, wie Du zu Deinem Laufstil gefunden hast. Bei mir war es eher so, dass ich effektiver und leichtfüßiger laufen wollte und da ich sofort Erfolg hatte, d. h. ich war schneller unterwegs, bin ich dabei geblieben. Gute Ratschläge - wie langsam umstellen - sind ja nur für andere da. Und das geht ja auch eine Weile gut, die Probleme kamen erst Monate später.
Momentan trainiere ich für den Halbmarathon in Bad Waldsee. In einer Rennzeitschrift habe ich einen Trainingsplan entdeckt, der nur drei Läufe in der Woche vorsieht. Nach dem Fiasko letztes Jahr (Haarriss Wadenbein) bei vier Trainingstagen, versuch ich jetzt eine Überbelastung zu vermeiden. Mal sehen, wie's klappt. Momentan bin ich für meine Verhältnisse gut unterwegs.
100 km kann ich mir nicht mal im Traum vorstellen, aber du machst es bestimmt ganz locker.

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Re: Dauerlauf auf Asphalt

Beitragvon Wasseronkel » 02.04.2010 / 13:21

Hallo Sigrid, bist Du im Juli in Bad Buchau auch dabei?
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