heute möchte ich einen kurzen Abriss zum 14.Famila-Kiel-Marathon am 23.02.2008 zum Besten geben.
In Kiel muss man einen 10,5km Kurs vier Mal bewältigen - und es kommt noch schlimmer, es ist eine Punkt-zu-Punkt-Strecke, d.h. man läuft die gleiche Strecke zurück auf der man schon hinzu gelaufen ist. Dadurch darf man als Marathoni 7 Mal am Ziel vorbei laufen bevor man endlich finishen kann. Also im wahrsten Sinne des Wortes, ein Marathon der sich im Kopf entscheidet. Allerdings ist die durchgehend asphaltierte Strecke sehr schön, da man immer an der Kieler Förde entlangläuft.
Leider ist die Strecke für die Läufer nicht abgesperrt. So muss man nicht nur auf den Gegenverkehr der Läufer achten, sondern auch auf diverse Fußgänger, Radfahrer und Inlineskater die ebenfalls das schöne Wetter (8°C bei Sonnenschein und leichten Wind) genutzt haben um aus der Wohnung zu kommen.
Wer meine letzten Berichte gelesen hat, weis, dass ich die auch hier nur aus Plaste bestehenden Trinkbecher kritisiere. Diesmal kam ich aber einigermaßen mit denen klar, wobei Pappbecher für mich noch immer ungeschlagen sind (neben Trinkflaschen natürlich, wo ich ja auch immer eine dabeihabe).
Organisatorisch lief alles glatt und Parkplätze gab es auch genügend. Neben dem Marathon war noch ein 10.5 km Lauf und ein Halbmarathon, sowie Wettbewerbe für Handbiker und Walker im Angebot.
Zuschauer gab es außer eine Handvoll am Start keine auf der Strecke, d.h. Eigenmotivation war der alleinige Antrieb. Die paar Menschen die in anliegenden Cafe´s saßen, waren so laut wie meine Fische im Gartenteich - na toll!
Naja, war sowieso nicht mein Tag. Habe die letzten zwei Wochen nicht ausreichend trainieren können, war beruflich sehr belastet. Daher wusste ich, das für meine Verhältnisse nix gescheites beim Lauf rauskommt. Trotzdem kann ich mit 3:24:11 Std noch gut leben, denn, wenn ich alle Faktoren zusammennehme, ist das für den Saisoneinstieg noch immer ein guter Einstiegswettkampf gewesen, auch wenn ich diesen nächstes Jahr nicht mehr laufen werde. Zu groß ist mein Ehrgeiz eine neue Bestzeit zu erzielen - und da müssen eben alle Rahmenbedingungen stimmen!
Grüße
Jens




