Heute möchte ich kurz meine Eindrücke vom Hamburg Marathon am 29.04.2007 schildern.
Als erstes stand, wie immer am Vortag, der Besuch der Marathonmesse auf dem Programm. Hier habe ich mal wieder gnadenlos zugeschlagen und mich bereits vor dem Marathon mit 2 Paar neuen Laufschuhen belohnt. Bereits am Samstag zeichnete sich ab, dass es Sonntag sonnig und warm sein wird. Also, zu Hause angekommen, gleich noch Sonnenmilch eingepackt und alles was sonst am Sonntag gebraucht werden könnte (so habe ich auch lieber eine Trinkflasche mitgenommen, obwohl es genügend Verpflegungsstellen geben sollte).
Am Sonntag Morgen hatte es noch windig frische 8°C - für mich jedoch eine fast schon optimale Wettkampftemperatur.
Das Publikum in Hamburg war einmalig
Ach ja, die Strecke. Es hat mich fast schon erstaunt, wo Hamburg die ganzen Anstiege hergezaubert hat. So mussten bereits am Anfang (km 2-5) die ersten Höhenmeter überwunden werden. Aber wir waren da ja noch alle frisch. Bei km 23-25 kam dann der nächste spürbare Anstieg, den aber auch alle problemlos wegsteckten. Echt fies, fand ich, war der letzte Anstieg ab km 40, hier musste man seine Muskeln noch mal so richtig ausquetschen - aber auch hier hat das Publikum keinen im Stich gelassen und außerdem hatte man ja schon fast das Ziel vor Augen!
Die Verpflegung auf der Strecke war gut organisiert, es gab ausreichend Verpflegungsstellen und vor allem ... es gab Pappbecher
Dann endlich, bei immer noch akzeptablen 14°C, der Zieleinlauf - geschafft!
Jetzt der Marathon nach dem Marathon: ... Medaille .. check .. Verpflegungsbeutel (naja, ... habe ich schon besseres erlebt) .. check .. Erdinger Alkoholfrei abholen .. check .. Soforturkunde abholen .. check .. zum Auto, waschen und umziehen .. check .. zurück ins Zielgelände und auf die anderen Teammitglieder warten .. und gemeinsam über das Erreichte freuen ... Wer hat nach dem Lauf schon Schmerzen
Resümee: Ich kann jeden empfehlen, der noch nicht in Hamburg gelaufen ist, sich diesen Marathon im Wettkampfkalender zu notieren. Es lohnt sich.
Und - last but not least: Ich habe mein Frühjahrsziel erreicht (3:15:08 h).
Und morgen schnüre ich wieder meine Laufschuhe und freue mich, dass ich schon wieder laufen kann!
Bis zum nächsten mal und liebe Grüße
Jens



