Schmerzen in der Leistengegend

Spezielle Fragen zu Überbelastungen, Verletzungen, etc.

Moderator: Buscapé

Schmerzen in der Leistengegend

Beitragvon oole » 02.04.2008 / 20:10

Hallo,
nun möchte ich auch mal mein Leid klagen.
Ich laufe nun seit sechs Jahren ohne größere Probleme bei einem Wochenpensum von 40 bis 100 km je nach Wettkampfvorbereitung. Im Jahr sind 2 HM, 1M und 1SM (73 km) im Mittelfeld mein Ziel. Das Training an vier Tagen die Woche beginne ich langsam und beende es mit Dehnübungen. Nun habe ich seit ca. einem Jahr Schmerzen in der Leistengegend- mal mehr mal weniger. Der Schmerz zieht sich vom unteren Rücken über die linke Leiste bis zum linken Unterschenkel innen. Wenn ich nach der Belastung das Bein nur anhebe ist es am schlimmsten. Eine gelegentliche Laufpause von zwei Wochen brachte nur vorrübergehend Besserung. Der Orthopäde sagt, der Verschleiß sei altersgemäß (48 ) und verordnet Voltarentabletten. Danach habe ich zwar keine Probleme mehr, aber das ist nicht die Lösung. Den Laufsport möchte ich eigentlich nicht lassen. :(
Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar.

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Beitragvon Wasseronkel » 03.04.2008 / 21:34

Hallo, wenn ich das schon höre
> Der Orthopäde sagt, der Verschleiß sei altersgemäß (48 ) und verordnet Voltarentabletten. <
Der Verschleiß ist nicht altersgemäß, dieser kommt in erster Linie von falscher Ernährung.
Hatte mit 44 Bandscheibenvorfälle, von Operation war die Rede und heute?
Nichts mehr alles im grünen Bereich, Ernährungsumstellung auf Vollwert nach Dr. Brucker, ausreichend Wasser trinken und für die Gelenke als Bonbon Braunhirse.
Unser Gesundheitswesen kostet zuviel, es schließt zu viele Menschen aus, und es fördert weder Gesundheit noch verhindert es Krankheit. Es ist Zeit sich zu erheben, reinen Tisch zu machen und die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst zu übernehmen.
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Beitragvon jens77 » 05.04.2008 / 16:32

Wenn der Arzt nicht weiter weiß, Voltaren hilft bei jedem Sch.....! Zumindest könnte man bei dem ein oder anderen Mediziner den Eindruck gewinnen.
Ob nun unbedingt eine Ernährungsumstellung im Sinne von Vollwertkost nötig ist, kann aber genauso bezweifelt werden. Tut mir leid Wasseronkel, ich weiß das du überzeugter Vollwertler bist. :wink:
Richtig ist, dass die Ernährung einen un-/natürlichen Verschleiß beschleunigen oder verlangsamen kann. Jedoch sind gerade
aus orthopädischer Sicht viele andere Probleme vorstellbar (Beinlängendifferenz, muskuläre Dysbalancen, Hüftasymetrie oder -schiefstand, ungünstige Körperhaltung (beruflich?), Problemberufe (Fliesenleger - die können noch so vollwertig essen, die Knie gehn meist doch zum Teufel) und, und, und).
Kurz um: Ich würde einen anderen Arzt, am Besten einen Sportmediziner, aufsuchen!!!


Gruß
Jens
Dein größter Gegner bist Du selbst!
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Beitragvon Speedy » 08.04.2008 / 11:52

Hallo oole,

ohne Dich überhaupt einmal gesehen zu haben, kann keiner eine seriöse Aussage (oder gar Diagnose) stellen. Mein erster Gedanke beim Lesen Deiner Beschreibung war aber "Überlastung/Beckenschiefstand". Voltaren ist ja gut und schön, bekämpft aber nur die Wirkung, nicht die Ursache. Dafür braucht man keinen Arzt zu konsultieren. Überhaupt habe ich selbst auch nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit Orthopäden gemacht.

Was Du brauchst ist
1) Einen guten Sportmediziner
2) ggf. einen guten Physiotherapeuten.

Was den Physiotherapeuten angeht, so bin ich immer bei Chris (vom RUNNING LIFE Team) gut aufgehoben, der Physiotherapie im Raum Frankfurt, Friedberg und Bad Nauheim anbietet und meine Beschwerden eigentlich immer in den Griff bekommt. Das Problem liegt woanders: Fast 200 km Anfahrt... :(
Und von Hoyerswerda wäre es ne Fahrt quer durch die Republik...
Um einen guten Sportmediziner und/oder Physiotherapeuten in Deiner Gegend zu finden, hilft oft Mundpropaganda. Wer hat z.B. in der Laufgruppe welche Erfahrungen mit welchem Arzt/Therapeuten gemacht?
If riding in an airplane is flying, then riding in a boat is swimming, if you want to discover the elements - leave your vehicle.
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