Erfahrungsaustausch rund um die Sportlergesundheit
Moderator: Buscapé
von Juppi » 26.02.2008 / 09:09
Hallo,
ich habe ein kleines Problem. Wenn ich Lauftraining ab 10 km mache, muss ich ein Stück v. Lauftraining abbrechen, weil ich immer Stuhlgang bekomme, obwohl ich nicht schwer gegessen habe.
Woran liegt es? Vor dem Training trinke ich immer mehr als 2 Liter Wasser. Wie kann ich die "Störung" vermeiden, um durch laufen zu können ? Ich habe mich für Marathon angemeldet und ich möchte den peinlichen Vorfall vermeiden ;o))
Danke und gruß
Juppi
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von schwarzwaldmadel » 28.02.2008 / 21:45
Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt, als der der alle Antworten weiß.
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von Enibas » 02.03.2008 / 13:24
Also ich kenne auch das Problem, was mich immer meine Läufe so planen lässt, dass sicherheitshalber ausreichend Büsche in der Nähe sind ....
In letzter Zeit habe ich es allerdings durch Vollwertkost so in Griff, dass ich das Klo vor dem Lauf schon aufsuchen muss. Andererseits kommt es immer wieder mal vor, dass es mich unterwegs erwischt. Bei mir ist das insbesondere bei den langsamen Läufen der Fall. Der Darm wird durch das Laufen regelrecht angeregt. Wenn du vorher noch so viel trinkst, könnte es durchaus sein, dass du zusätzlich dem Darm einen Schub gibst. Versuch es mal mit etwas weniger.
Vor den Wettkämpfen hatte ich die gleiche Angst und muss im Nachhinein sagen, dass sie unbegründet war. Ich bin zwar bis jetzt nur Halbmarathons gelaufen, aber das Wettkampftempo ist eine andere Belastung für den Körper, so dass die Verdauung ins Hintertreffen gerät. Der Körper muss seine Energie für was anderes bereitstellen. Ich muss auch immer pullern unterwegs - aber bei einem Wettkampf habe ich das nie gemusst.
Wenn du dich sonst vollwertig ernährst, kannst du deinen Darm auf bestimmte Zeiten trainieren. Das geht wirklich. Ich erledige das jetzt immer am Morgen und somit vor dem Training. Obst zum Frühstück ist dabei ungeheuer hilfreich.
Vor einem Wettkampf darfst du aber auf keinen Fall vollwertig frühstücken. Kein Obst, keinen Saft, kein Vollkorn - nichts, was den Darm anregt. Weiße Brötchen, etwas Marmelade, leichten Schinken. Nicht den Bauch vollschlagen, sondern nur ein kleines Frühstück. Und vor allem keinen Kaffee oder schwarzen Tee. Die Ernährungsgrundlagen für den Wettkampf werden nicht mehr am Wettkampftag selbst gelegt.
Wenn du dich am Vortag ähnlich ernährst (nicht zu viele Balaststoffe), sollte es eigentlich klappen. Probier das doch mal aus.
Auch das Trinkverhalten spielt eine Rolle. Vor dem Training oder Wettkampf viel trinken - aber ca. 2 Stunden vorher aufhören. Dann direkt vor dem Loslaufen noch einen viertel Liter. Nicht mehr. Größere Mengen regen wieder Blase und Darm an.
Die Tips habe ich aus einem Ernährungsvortrag von Wolfgang Feil und aus Laufbüchern.
Ich habe es ausprobiert und es hilft. Ich bin nicht vollständig von diesem "Leiden" befreit. Aber seit ich weiß, dass es mich zu Wettkämpfen in Ruhe lässt, lebe ich entspannt damit.
Sabine
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von Wasseronkel » 04.03.2008 / 22:58
Hallo,
dem muß ich widersprechen
>Vor einem Wettkampf darfst du aber auf keinen Fall vollwertig frühstücken. Kein Obst, keinen Saft, kein Vollkorn - nichts, was den Darm anregt. Weiße Brötchen, etwas Marmelade, leichten Schinken. Nicht den Bauch vollschlagen, sondern nur ein kleines Frühstück.<
Weiße Brötchen, Marmelade und leichter Schinken und Saft sind keineswegs vollwertig und können deshalb den Bauch zum Rebelieren bringen.
Esse selber nur vollwertig, egal ob Wettkampf oder nicht, bei richtiger Vollwertkost muß man anschließend normal aufs Klo und ist somit erledigt. Bei Training kann es sein das ich eine halbe Stunde vor dem Lauf noch beim Essen bin, dann aufs Klo und ab zum Lauf. Gruß Wasseronkel
Unser Gesundheitswesen kostet zuviel, es schließt zu viele Menschen aus, und es fördert weder Gesundheit noch verhindert es Krankheit. Es ist Zeit sich zu erheben, reinen Tisch zu machen und die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst zu übernehmen.
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von jens77 » 05.03.2008 / 20:38
Als Ernährungsberater muss ich Sabine(Enibas) zustimmen.
Vollwertkost vor einem Wettkampf kann ich nicht empfehlen - auch wenn dieses eine Abkehr von der vollwert-gesunden Ernährung für zwei Mahlzeiten bedeutet. Vollwertige und somit Ballaststoffreiche Nahrung quilt stark an (Völlegefühl) und regt gleichzeitig die Darmtätigkeit an. Nun kann aber nicht jeder - wegen Nervosität - kurz vor dem Wettkampf noch mal schnell "groß" auf Toilette. Der bekommt dann spätestens auf der Strecke Probleme.
Daher sage auch ich, dass man am Abend und beim Frühstück vor dem Wettkampf mal nicht vollwertig essen sollte. Ich persönlich frühstücke ebenfalls nur 2 Weißmehlbrötchen mit Honig und Marmelade, trinke keinen Saft aber dafür eine Tasse Kaffe. Das Frühstück liegt auch 3 Std. vor dem Wettkampf.
Am Abend davor verzichte ich auf Obst und Gemüse und esse meist Reis oder Nudeln mit Hähnchenfleisch oder Fisch (Kombination von Kohlehydraten und Eiweiß vor dem Wettkampf!) - damit habe ich super Erfahrungen gemacht.
Aber letztendlich sollte man wie so oft selber im Training probieren, was einem bekommt und was nicht.
Gruß
Jens
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von Wasseronkel » 05.03.2008 / 22:37
Hallo, Ihr seid auch keine Vollwertesser, ein richtiger Vollwertesser würde niemals Weißmehlbröttchen und Marmelade essen und würde auf alle Fälle bei seiner Vollwertnahrung bleiben.
Daher kommt auch oft der Einspruch ich vertrage kein Vollkornbrot, vertrage kein Obst.
Habe ein Eindruck das viele gar nicht wissen was wirkliche Vollwertkost ist, hatte vor kurzen einen Ernährungsvortrag einer sogenannten Ernährungsberaterin von der AOK besucht da stehen einem die Haare zu Berge was die dabei für einen Blödsinn verzapfte ist somit auch kein Wunder das die Leute immer kränker und dicker werden.
Gruß Wasseronkel
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von Enibas » 07.03.2008 / 15:04
Wasseronkel - du liest nicht richtig.
Ich habe von Ausnahmen geschrieben.
Vollwerkost regt den Darm an und genau das will ich vor einem Wettkampf nicht.
Wenn du deinen allgemeinen Frust auf Ernährungsberater loswerden musst - nur zu.
Aber deinen Spruch - einmal Vollwert-immer Vollwert - finde ich ziemlich
verbissen. Ich ernähre mich vollwertig mit Vollkornbrot und viel Obst und Gemüse und gestatte mir trotzdem Ausnahmen. Ich esse auch gern mal ein Stück normalen Kuchen und ich weiß, dass das nicht gut ist.
Für mich gehört aber auch Genuss zum Leben dazu. Und gerade weil ich mich in aller Regel gesund ernähre, kann ich mal davon abweichen, ohne gleich mit einem riesen schlechten Gewissen rumzurennen.
Im übrigen: Vollwert bedeutet nicht automatisch, dass ich deswegen schlank bleiben muss. Auch dabei kann ich zuviel essen und dick werden.
Und wenn ich jetzt in deinen Augen kein Vollwertesser mehr bin - seis drum. Vor meinem nächsten Wettkampf esse ich Weißmehlbrötchen.
Sabine
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von schwarzwaldmadel » 07.03.2008 / 17:37
Hallo Enibas,
nanana, mal runter mit den Emotionen.  Ich glaube nicht das Wasseronkel das soo drastisch gemeint hat, wie du das auffasst. Ich denke das er sich halt konsequent vollwertig und auch mit viel Rohkost ernährt, das ist doch okay. Ich würde mir für mich soviel Konsequenz sehr wünschen. Und unrecht hat er auch nicht, wenn er Übergewicht und Krankheiten mit auf falsche Ernährung schiebt. Das ist denke ich hinreichend erwiesen. Sicher gibt es auch übergewichtige Vollwertköstler (obwohl...ich kenne keinen), aber da wären wir ja bei der alten Raucherweisheit: ich kenne da einen der hat sein Leben lang geraucht und ist auch alt geworden und xy hat nie geraucht und ist an Lungenkrebs gestorben.....  Also, jedem das seine und da brauch auch keiner ein schlechtes Gewissen haben.
Zum Thema: Ich esse das worauf ich Lust habe am Morgen. Egal ob vor langen Läufen oder einem Wettkampf. Ob das nun ein schönes Bauernbrot mit Marmelade oder Nutella (Schande über mich) oder Vollkornbrot, auch Knäcke, mit Quark ist oder Haferflocken mit Milch- Hauptsache ich fühl mich wohl damit. Wichtig ist sowieso nur das mein Kaba dabei ist!
Eines kann ich aber Sabine bestätigen. Bei einem Wettkampf ist eh alles anders. Meine große Sorge vor meinem ersten Marathon war auch: Was mach ich, wenn ich mittendrin auf´s Klo muss???? Bei einem Stadtmarathon sind die Büsche nicht sehr reichlich...Aber, das Problem kam gar nicht vor. Man hat echt wichtigeres zu tun und alles ist neu und aufregend und überhaupt...Also, Juppi ganz locker.  Immer dran denken, das andere das auch schaffen- warum nicht auch du???
@wasseronkel und enibas
Los, vertragt euch wieder! Wir werden doch nicht wegen Brötchen streiten!
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von marathonmaedchen » 18.04.2008 / 09:09
Zum Thema Ernährungsberatung möchte ich auch etwas beitragen.
- Wie in jedem Beruf gibt es gute und auch nicht so gute Berater
- Bei Veranstaltungen von Krankenkassen kommen in der Regel viele Menschen, welche ein sehr schlechtes Ernährungsverhalten haben.
Erzähle ich diesem Klientel etwas von reiner Vollwerternährung erreiche ich gar nichts! Wenn am Ende einer solchen Veranstaltung ein Drittel bereit ist statt Limonaden Wasser oder Saft Schorle zu konsumieren, den Wurstkonsum zu reduzieren, Kuchen nur am Wochenende zu essen und einmal am Tag Gemüse oder Salat oder Obst zu essen, wow, dann war ich richtig gut!
Und wenn dann von diesem Drittel die Hälfte zum Folgetermin erscheint, dann kann ich gaaanz vorsichtig mal in die Richtung der Vollwerernährung gehen.
So ist das Wasseronkel.
Wirklich Interessierte erkennt man schnell, die verwiese ich dann auch an entsprechende Veranstaltungen.
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von marathonmaedchen » 18.04.2008 / 09:24
Hallo Juppi,
du bist in der Tat nicht der einzige, auch ich bin bekennende Wald- und Wiesenka......  und das obwohl ich vor dem Lauf einordentliches Geschäft auf der heimischen Kloschüssel absolviere.
Dem Darm gehts offensichtlich richtig gut beim Laufen.
Bei einem Wettkampf ist mir das aber noch nie passiert, da geht es mir wie Sabine.
Die Aufregung vor dem Wettkampf, die Ausnahmesituation, das Adrenalin, was auch immer, treibt mich mehrmals vor dem Wettkampf aufs Clo - und auf der Strecke ist dann alles in grünen Bereich.
Komisch ist, wenn ich meinen Mann begleite auf einen Wettkampf bei dem ich nicht starte, steckt mich die Atmosphäre irgendwie an. Ich bin dann genauso oft auf der Toilette, als würde ich selbst laufen.
Irgendwie ist wohl auch die Psyche beteiligt, die das alles regelt 
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von Wasseronkel » 19.04.2008 / 23:03
@Marathonmädchen,
>Zum Thema Ernährungsberatung möchte ich auch etwas beitragen.
- Wie in jedem Beruf gibt es gute und auch nicht so gute Berater<
Das ist klar.
>- Bei Veranstaltungen von Krankenkassen kommen in der Regel viele Menschen, welche ein sehr schlechtes Ernährungsverhalten haben.<
Nicht nur bei den Krankenkassen.
>Erzähle ich diesem Klientel etwas von reiner Vollwerternährung erreiche ich gar nichts! Wenn am Ende einer solchen Veranstaltung ein Drittel bereit ist statt Limonaden Wasser oder Saft Schorle zu konsumieren, den Wurstkonsum zu reduzieren, Kuchen nur am Wochenende zu essen und einmal am Tag Gemüse oder Salat oder Obst zu essen, wow, dann war ich richtig gut!<
Wenn das Thema auf den Saft kommt fängt es doch schon an, der Saft ist nicht viel weniger schlimm als das Limo und dabei muß es klar sein der Körper besteht nicht aus Saft sondern aus Wasser.
Wie oft hört man das jemand Gesund lebt und man man nachfrägt was da alles dabei ist dann ist in großen Mengen der Saft weil er als Gesund gepriesen wird.
Was ist Saftschorle? bei den meisten doch halb-halb.
Meist kommt dabei das Thema Vollkornprodukte und dann hört man von vielen das sie keine Vollkornprodukte vertragen aber keiner erzählt das sich echte Volkornprodukte und Zucker z.B. kaum vertragen. Warum soll ich soetwas verschweigen, es muß doch sofort klargemacht werden wie der Hase läuft ansonsten ist das Kind schon längst in den Brunnen gefallen. Derjenige der mit Vollkornprodukte negative Erfahrungen macht wird kaum mehr an die richtige Ernährung kommen.
>Und wenn dann von diesem Drittel die Hälfte zum Folgetermin erscheint, dann kann ich gaaanz vorsichtig mal in die Richtung der Vollwerernährung gehen.<
Die Erfahrung die ich dabei machte, das die Krankenkassen gar nicht weiß was richtige Vollwerternährung ist oder zumindest gar nicht wissen will. Die Kühe sollen gemolken werden solange sie Milch geben umsonst wurden die Palläste nicht immer größer.
So sehe ich das und ich sehe nicht ein das ich jemand unwahrheiten unterbreiten soll damit ich ihn freundlich gesinne. Jeder hat es doch selber in der Hand für welche Weg er sich entscheiden will, es geht nicht mit, ja aber? sondern so und nicht anders, diese Punkte muß er berücksichtigen und kein Wischi Waschi.
Marathonmädchen, ich will Dich nicht dumm anmachen das liegt mir wirklich fern, jeder hat seine Meinung und so lautete meine und ich hoffe Du bist mir nicht böse deswegen. Gruß Wasseronkel
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von marathonmaedchen » 21.04.2008 / 09:17
Hallo Wasseronkel,
nein, ich bin überhaupt nicht böse. Ich bin sogar froh, dass es Menschen gibt, die den Weg eingeschlagen haben, sich so optimal zu ernähren wie du es tust! Da hab ich Respekt, ganz ganz ehrlich
Aber, man muss Menschen die sich krank ernährt haben Angebote machen, die sie auch annehmen können. Wenn ein krankhaft übergewichtiges Kind welches aus einer Familie kommt, die sich seit Jahrzehnten fehlernährt, sein Trinkverhalten (incl. Familie) dahingehend ändern kann, dass es auf Mezzo Mix, Fanta, Cola und Red Bull und Co. als Durstlöscher verzichtet und statt dessen eine "dünne" Apfelsaftschorle als Alternative akzeptiert, dann sind die begleitenden Ernährungsberater auf dem langen Weg zum Wasser ein großes Stück näher gekommen.
Es müssen so viele eingefahrene Ernährungsverhalten durchbrochen werden um eine halbwegs gesunde Ernährung herbeizuführen, das geht nicht im Hauruck - Verfahren.
Schadensbegrenzung ist manchmal leider die einzige Alternative, aber besser als gar nichts.
Zu hinterfragen, was ist bei bestimmten Personen momentan möglich, was könnte der erste Schritt und welcher der zweite sein und wie bring ich sie dazu, dabeizubleiben und sich weiterzuentwickeln hat nichts mit Unwahrheiten sondern mit Fingerspitzengefühl zu tun.
Gruß, Doris
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von jens77 » 21.04.2008 / 18:19
Vielen Dank Doris,
das von dir geschriebene kann ich nur unterstreichen.
Wollte mich eigentlich nicht mehr in die Diskussion einmischen, da dies ein unentliches Thema ist, welches den Rahmen des Forums mit Sicherheit sprengen würde.
Aber ich habe in meiner Praxis die gleichen Erfahrungen gemacht wie du.
Um noch ein bisschen Öl ins Feuer zu gießen, halte ich eine 100%-ige Vollwertkost auch nicht zwangsläufig für Jeden als das Mittel der Wahl. Auch in der Ernährungsberatung darf die Individualität des Einzelnen nicht in den Hintergrund geraten.
Gruß
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von Jannchen » 13.06.2008 / 15:42
Ich habe diesen Thread interessiert durchgelesen, für mich aber trotzdem nicht die Lösung gefunden.
Mir geht es wie Juppi, wenn ich ein Lauftraining absolviere, bekomme ich häufig Durchfall was natürlich sehr unangenehm ist. Um dem entgegen zu wirken würde ich auch definitiv meine Ernährung umstellen - weiß aber nicht genau wie.
Da ich nicht mehrmals die Woche auf Imodium akut zurück greifen möchte, suche ich ein "natürliches Stopfmittel".
Ich hoffe, jemand kann mir helfen mit Tipps zur effektiven Ernährungsumstellung und spezielle Nahrungsmittel die gegen Durchfall helfen und zwar laienfreundlich, ich bin nämlich kein Ernährungsexperte - also bitte auch ruhig genauer auf vollwertige Ernährung eingehen.
Dankeschön im Voraus.
Mein Ernährungsstil sieht wie folgt aus:
Viele Süßigkeiten - Schokolade (  ), relativ viel Obst und Gemüse, sonst vorallem kohlenhydratereich - Nudeln, Reis und vorallem helles Brot.
Dazu trinke ich sehr viel Wasser und gesüßten Tee.
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von Wasseronkel » 13.06.2008 / 23:02
Hallo Jannchen, kenne kein Nahrungsmittel das stopfend wirkt, andererseits wirken die meisten Lebensmittel stopfend nach einem Durchfall wenn man wirklich nur das natürliche Lebensmittel einnimmt. Z. B. als ich mir den Novo-Virus eingefangen hatte war dieser nach fünf Stunden, nach dem Essen eines Apfel wiederum vergangenheit.
Ansonsten keine ich das Wort Durchfall sei es beim Training oder Wettkampf nicht obwohl ich essen kann und fünf Minuten später für 3 Stunden laufen unterwegs bin. Wichtig dabei das man sich wirklich vollwertig ernährt nicht nach DGE die die Lebensmittelindustrie unterstützt sondern Vollwertig die auf Nahrungsmittel verzichtet und wirklich nur Lebensmittel zu sich nimmt.
>Mein Ernährungsstil sieht wie folgt aus:
Viele Süßigkeiten - Schokolade ( Verwirrt ), relativ viel Obst und Gemüse, sonst vorallem kohlenhydratereich - Nudeln, Reis und vorallem helles Brot.
Dazu trinke ich sehr viel Wasser und gesüßten Tee.<
In Deinem Fall solange Du Zucker zu Dir nimmst wirst Du in vielen Linien Probleme haben. Nudeln, Reis und helles Brot sind Nahrungsmittel deren Leben schon längst vernichtet wurde von der Nahrungsindustrie. Wenn Du jetzt die gesunden Lebensmittel Obst und Gemüse ißt kommt es bei sehr vielen wenn nicht sogar bei den allermeisten zu Unverträglichkeiten sei es einfach nur so oder dann ausgelöst durch das Training. Dann heißt es vielfach ich kann kein Obst vertragen oder ich vertrage kein Vollkorn, das Mischmasch von Lebensmittel und Nahrungsmittel(Lebensmittel dem das eigene Leben durch die Nahrungsindustrie vernichtet wurde) wird sehr häufig nicht vertragen und das Essen von in erster Linie Nahrungsmittel ist das was uns krank werden läßt. Es ist nicht unerheblich wenn durch falsche Ernährung 80% der heutigen Krankheiten dafür Verantwortlich ist.
Wasser ist das Beste was Du trinken kannst und sollst. Der Tee gesüßt, warum? warum gibst Du Zucker in den Tee? warum nimmst Du dem Tee den guten Geschmack. Tee in kleinen Mengen ohne Zucker ist Medizin, mit Zucker ein Gesöff für dem im Körper kein Bedarf besteht und somit den Körper nur belaßtet.
Gruß Wasseronkel
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