Der Kampf gegen den berühmten Muskelkater
Besonders Anfänger haben zu Beginn ihrer Laufkarriere die ersten Wochen oft mit Muskelkater zu kämpfen.
Aber auch trainierte Läufer kann es nach einer Trainingspause treffen, oder wenn die Lauflänge bzw.
der Laufumfang sprunghaft ansteigen. Bei der muskulären Überlastung werden die Muskeln nicht ausreichend
mit Sauerstoff versorgt. Bisher wurde davon ausgegangen, dass die Muskulatur übersäuert. Das heißt,
es wird Laktat gebildet, ein Salz der Milchsäure. Eine neuere Hypothese zweifelt diese Lehrbuchmeinung an.
Stattdessen gehen Mediziner nach aktuellem Wissensstand davon aus, dass sich durch zu hohe Belastung
kleine Risse im Muskelgewebe bilden. Diese Risse entzünden sich und führen durch Eindringen von Wasser
zum Anschwellen des Muskels.
Gegenmaßnahmen:
Muskelkater lässt sich vermeiden, indem der Trainingsumfang schrittweise und nicht zu sprunghaft erhöht wird.
Wenn der Muskelkater erst einmal auftritt, sollte auf Dehnübungen verzichtet werden, um das angegriffene
Muskelgewebe nicht zusätzlich zu belasten. Stattdessen hilft Wärme (ein heißes Bad, Sauna, Umschläge,...),
da dadurch die Durchblutung angeregt wird. Manche Läufer schwören zusätzlich auf Sauerkirschsaft, der aufgrund
der darin enthaltenen Antioxidantien schmerzlindernd wirkt.
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