Seitenstechen beim Dauerlauf vermeiden
Seitenstechen, Muskelkater, Muskelkrämpfe, Muskelzerrung, Kreislaufprobleme, Schmerzen in den Knien,
der Achillessehne oder Blasenbildung - welcher Läufer kennt das nicht? Und welcher Läufer
hat nicht bereits einmal unter einem dieser läufertypischen Problemen gelitten?
Wir beschreiben die Ursachen und was sich dagegen tun lässt.
Wer kennt es nicht? Das gute alte Seitenstechen. Die Ursachen für Seitenstechen werden weiterhin kontrovers
diskutiert. Nach aktuellem Wissensstand wird davon ausgegangen, dass Seitenstechen bei Überanstrengung
auftritt oder wenn Läufer vor dem Lauf zu viel gegessen oder getrunken haben. Als Urheber für Seitenstechen
wird das Zwerchfell angesehen. Da es ein wichtiger Muskel bei der Atmung ist, macht es bei intensiver
Belastung vor allem weniger trainierten Läufern zu schaffen. Eine zu schnelle und/oder zu tiefe Atmung
führen dabei zu zusätzlicher Belastung. Sauerstoffmangel kann außerdem krampfartiges Ziehen im Oberbauch verursachen.
Gegenmaßnahmen:
Essen Sie vor dem Lauf nicht zu viel und keine schwerverdaulichen Speisen. Trinken sollte man regelmäßig über
den Tag hinweg. So sind auch vor dem anstehenden Lauf die Wasserspeicher bereits ausreichend gefüllt. Ebenso
wichtig ist eine gleichmäßige Atmung.
Sollte dennoch Seitenstechen auftreten, so ist sofort das Tempo zu reduzieren und die Atmung sollte langsam
und gleichmäßig erfolgen. Bringt auch das keine Linderung, so hilft es, zusätzlich die Arme zu heben, um
die Zwerchfellmuskulatur zu entspannen.
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