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Olafs Kolumne

Olafs Kolumne: Angezeigt wird: 3 von 12

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» (7) Wettkampf 16.04.2005 » (8) Trainingslauf 08.05.2005 » (9) Halbmarathon 12.05.2005
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Trainingslauf am 27.03.2005

Trainingslauf zum Bremer Halbmarathon am 20.05.2005

Ein wenig verrückt bin ich schon und so verwundert es nicht, wenn ich an dieser Stelle davon berichten werde, wie ich während des heutigen Laufs doch tatsächlich "getanzt" habe. Das kam so:
Ich konzentriere dazu meine Gedanken auf bestimmte Körperteile:
Den Arm nach vorne zu bewegen entspricht einem Takt. Um im Takt zu bleiben muss der Arm auf den ich mich konzentriere also immer dann nach vorne schwingen, wenn ein Musiktakt beginnt. Wenn die Musik dafür zu schnell ist, nehme ich einfach noch die Elle dazu und versuche innerhalb eines Musiktakts den Rhythmus "Arm vor - Elle zurück" einzuhalten.

Lässt sich auch so der Einklang zur Musik nicht herstellen, so wird einfach noch der andere Arm hinzugenommen und der Takt.
"Arm links vor - Elle rechts zurück – Arm rechts vor – Elle links zurück" ausprobiert.
Falls alles nichts hilft, können noch die Knie dazu genommen werden, das geht auch sehr gut.

Auf jeden Fall finde ich das lustig und mache das manchmal während eines Laufs. Niemand kann verlangen, dass Laufen monoton sein muss!
Beim heutigen Lauf wurde ich dann ganz übermütig: Nachdem sämtliche Körperteile im Rhythmus tanzten, fehlte mir der melodische Teil in meinem Körper: Also kamen meine Augen zum Einsatz! Man hat ein ganz anderes Feeling, wenn der Blick zur Seite gerichtet wird, dann vielleicht langsam nach vorne kommt, um ruckartig nach oben zu schnellen. Dazu die Möglichkeit, die Augen zu schließen... zu öffnen... und den Blick an einer anderen Stelle wieder zu finden! Es war ein tolles Erlebnis, dass ich bestimmt wiederholen werde!

Nach einer Stunde Laufen fiel ich wieder in eine weichere Gangart. Zu Beginn denke ich immer: "Deine Körperhaltung ist nicht korrekt." Dann kontrolliere ich hektisch und kann keinen Fehler finden. Irgendwie läuft es sich bei längeren Trainingseinheiten nach einer Weile runder, die Atmung wird leichter, die Herzfrequenz geht runter, die Gedanken schweifen immer mehr ab. Schade, dass ich laut Trainingsplan noch nicht so viele Einheiten über eine Stunde machen soll!


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