Woher kommen wir und wohin gehen wir?
Eine philosophische, eine entscheidende Frage. Für die Läufer während
der Zeitspanne ihres Laufs stets eine passende Antwort haben.
Laufen gehört bei vielen von uns zum Alltag und für manchen ist es,
zumindest zeitweilig, eine Flucht vor ihm. Eine Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen,
eine neue Sicht auf die Dinge zu gewinnen.
"Wie geht es dabei den anderen?", fragen wir uns manchmal. Den Läufern, die uns
entgegenkommen, uns überholen oder die wir selbst hinter uns lassen.
Olafs Kolumne
Olaf gewährt uns in seiner Kolumne einen Einblick in den Trainingsalltag und die
Wettkampfvorbereitung. Über die Höhen, aber auch die Tiefen, mit denen sich Läufer
konfrontiert sehen. Seine Laufeinheiten absolviert Olaf, seines Zeichens 66-er Jahrgang,
in Bremen. Endgültig mit dem Laufen angefangen hat er im März 2004, nachdem zahlreiche
frühere Versuche spätestens nach dem zweiten Lauf durch eine Knieentzündung zunichte gemacht
wurden. Nach fünf Monaten folgte die Einsicht, dass sich das Laufen und das Rauchen irgendwie
nicht so gut miteinander vertragen. Vor die Wahl gestellt, entschied er sich weiterzulaufen,
das Rauchen einzustellen und legte den Grundstein für bisher ungeahnte Distanzen.
Während einer Zwangspause Anfang 2005, die ihm aufgrund einer weiteren Knieentzündung aufgezwungen wurde,
las Olaf zum ersten Mal ein Laufbuch und erkannte, dass er bislang nicht wirklich gelaufen war.
Er fing also wieder ganz von vorne an. Und er begann, seine Läufe zu dokumentieren, Berichte über seine
Erfahrungen zu schreiben.
Hier begleiten wir ihn auf seinem Weg. Wir schauen ihm über die Schulter, wenn er Schritt für Schritt,
Kilometer für Kilometer seine Form steigert. Sollte der Eine oder Andere von Ihnen Parallelen zu seinen
eigenen Erfahrungen sehen, so sind diese weder zufällig, noch beabsichtigt, sondern unvermeidlich.
In diesem Sinne: Vielen Dank, Olaf!
Euer RUNNING LIFE – Team.
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